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Hühner artgerecht & natürlich ernähren

2018-11-14

Das Halten von Hühnern ist ein immer beliebter werdendes Hobby. Dazu gehört neben einem artgerechten Stall, Auslauf mit Beschäftigungsmöglichkeiten und schutzbringenden Büschen oder Bäumen, auch die artgerechte Fütterung.

Hühner bereichern unser Leben!

Wer sein eigenes Gemüse zieht, hat neben den frischen Eiern noch einen Vorteil: Hühner liefern nicht nur einen prima Dünger für den Garten, sondern befreien ihn auch von Unkraut und unerwünschten Gästen. Ziel ist es, glückliche Hühner zu halten und selbst möglichst viel Freude an seiner Hühnerschar zu haben. "Glücklich" sind Hühner, wenn sie ihren arteigenen Verhaltensweisen möglichst ungestört nachgehen können und sie danken es sichtbar mit gesundem Federkleid, normalem Sozialverhalten und fehlenden Stresssymptomen.

Besonders wichtig – das Tränkwasser

Bei der Ernährung von Hühnern ist zunächst einmal zu beachten, dass den Hühnern jederzeit ausreichend viel frisches Wasser aus einer offen zugänglichen Wasserstelle (neben Nippeltränken für die Junghennen) zur Verfügung steht. Das Wasser darf nicht verschmutzt sein und die Tränken sollten regelmäßig, am besten jeden Tag, gereinigt und gespült werden.

Gutes Futter – Die Basis für rundum gesunde Tiere

Eine gute, artgerechte und natürliche Fütterung von Hühnern sieht man den Tieren und Eiern direkt an. Wer seinen Hühnern ein artgerechtes und natürliches Futter bieten will ohne Chemie und künstliche Konservierungsstoffe, der sollte auf ein Bio-Futter wie zum Beispiel das Alleinfutter als Legemehl oder auch ein Ergänzungsfutter zurückgreifen.

Es verzichtet auf synthetische Konservierungsstoffe und setzt stattdessen natürliches Oreganoöl ein. Ähnlich wie das allseits bekannte Oregano Gewürz, riecht es sehr angenehm und wirkt mit seinen ätherischen Ölen als natürliches Antioxidationsmittel. Oregano ist bekannt als kraftvolle Heilpflanze zur Vorbeugung von Darmparasiten, Erhaltung einer gesunden Darmflora und Stimulierung der Verdauung.

Hühner richtig füttern
defu - Demeter FelderzeugnisseWissen was den Hühnern wirklich schmeckt

Richtig Füttern, aber wie?

Gefüttert wird am besten am Morgen und am frühen Nachmittag, immer zur gleichen Zeit. Hühner schätzen einen festen Tagesrhythmus und genügend Zeit um das Futter in aller Ruhe vor dem Einsetzen der Dunkelheit zu fressen. Da Hühner das gesamte Grün im Auslauf in kurzer Zeit radikal abfressen, sollte man besonders bei geringerer zur Verfügung stehender Fläche dafür Sorge tragen, dass der Auslaufplatz sich zwischenzeitlich wieder regenerieren kann, bevor die Hühner ihn erneut nutzen. Dazu hat sich das Prinzip Wechselweide mit einem mobilen Hühnerstall bewährt. Hühner lieben wie alle Tiere Platz, sind aber ansonsten relativ anspruchslos und leicht zu halten.

Tipps zur Winterfütterung

Legehennen können nicht von beliebigen Essensresten oder von dem, was sie auf der Auslauffläche finden, leben, ohne ernsthafte Mangelerscheinungen zu bekommen und schleichend krank zu werden. Sie sind durch ihre Genetik Eier legende Haustiere, mit einem bestimmten Bedarf an Nährstoffen, Mineralien und Vitaminen. Ist die Ernährung nicht ausgewogen, geht also auch die Legeleistung der Hühner zurück. Im Winter stehen den Hühnern weniger Vitamine aus grünen Pflanzen zur Verfügung. Daher eignen sich gekeimte Körner hervorragend als Futterergänzung. Ein Vorteil von gekeimtem Getreide gegenüber blanken Körnern besteht im höheren Gehalt an Vitaminen und essentiellen Linolensäuren. Ein optischer Nebeneffekt sind kräftig gefärbte Eidotter.

Erhöhter Nährstoffbedarf während der Mauser

Regelmäßig erneuern Hühner ihr Federkleid während der Mauser, ähnlich wie andere Tiere ihr Winter- bzw. Sommerfell wechseln. Die Mauser der Hühner findet normalerweise zwischen Spätsommer und Herbstmitte statt und dauert in der Regel zwischen vier bis sechs Wochen. Die Mauser ist notwendig, da das alt gewordene Gefieder nicht mehr ganz seinen Funktionen gerecht werden kann. Die abgenutzten Federn werden gegen ein gut wärmendes Gefieder für den bevorstehenden Winter ausgetauscht. Bei Unterversorgung mit essentiellen Nähr-und Mineralstoffen wird zunächst die Gewichtszunahme beziehungsweise die Legeleistung beeinträchtigt. Auch bilden sich nur dünne Eierschalen, Federn werden langsamer neu gebildet und es kann zu Rachitis (Knochenweiche) kommen.

Um neue Federn zu bilden, benötigen die Hühner viel zusätzliche Körperenergie und greifen dazu auch auf ihre Reserven zurück. Dadurch legen sie während der Mauser so nach und nach immer weniger Eier beziehungsweise setzen damit sogar teilweise kurzzeitig ganz aus. Gleichzeitig verblassen und schrumpfen die Kämme und Kehllappen in dieser Zeit. Nachdem die Mauser gut überstanden ist, nehmen sie wieder an Volumen und Farbintensität zu und das Eierlegen kann wieder beginnen. Der Zeitpunkt der Mauser ist durch äußere Faktoren wie Temperaturen, Tageslichtverhältnisse und Nahrungsangebot beeinflusst und wird hormonell gesteuert.

Huhn steht auf Mäuerchen
defu - Demeter FelderzeugnisseFüttern der richtigen Nährstoffe für ein rundum gesundes Huhn

Während der Mauser ist eine besonders gehaltvolle Fütterung notwendig. Zur Neubildung der Federn werden überdurchschnittlich viele Spurenelemente sowie Vitamine benötigt. Vitamine und Mineralstoffe und auch Eiweiße in erhöhten Konzentrationen werden durch das Angebot von viel frischem Grün und gutem Futter während der Mauser gewährleistet.

Biofutter - Das Beste für eine artgerechte Hühnerfütterung

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Bedingungen unter denen die im Futter enthaltenen Komponenten, wie zum Beispiel Weizen, Mais und Soja, angebaut wurden. Denn eins ist klar, über die Eier oder das Fleisch landen die Rückstände von Giftstoffen am Ende wieder auf unserem Teller.

Zertifiziertes Bio-Hühnerfutter ist frei von Gentechnik und enthält weder Farbstoffe noch synthetische Aminosäuren oder Fischmehl. Dafür steckt es voller wertvoller Vitalkräfte!

Wichtig ist es, dabei auf eine seriöse Bio-Zertifizierung, wie zum Beispiel das sechseckige EG-Öko Siegel oder das grüne, blattförmige EG-Bio Siegel mit den 12 weißen Sternchen zu achten. Viele Futterhersteller werben mit ungeschützten Begriffen, wie „natürlich“, „direkt vom Hof“ etc., was jedoch nicht automatisch bedeutet, dass die Rohstoffe konsequent ökologisch angebaut wurden.

Ökologische Landwirtschaft ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz

Im ökologischen Landbau ist der Einsatz von synthetischen Pestiziden und Herbiziden verboten. Normalerweise werden diese Gifte in der konventionellen Landwirtschaft großflächig als „chemische Keule“ gegen Parasiten und Unkräuter auf den Feldern ausgebracht. Eine industrielle Landwirtschaft reduziert die Artenvielfalt, schädigt nachhaltig unsere Böden, verschmutzt unser Grundwasser und treibt die Klimakrise voran. Massentierhaltung und Lebensmittelskandale bestimmen immer wieder die Schlagzeilen. Die EU hat Deutschland bereits aufgrund zu hoher Nitratwerte verklagt. Als eine Ursache für die hohen Nitratwerte in Deutschland gelten zu lasche Regeln für den Umgang mit Gülle und Kunstdünger. Nitrat ist für das Pflanzenwachstum von entscheidender Bedeutung. Allerdings können überhöhte Nitratwerte das Süßwasser und die Meeresumwelt schädigen, indem sie das Algenwachstum begünstigen und dadurch anderes Leben ersticken.

Hühner im Auslauf
defu - Demeter FelderzeugnisseGenügend Auslauf auf gesunden Böden für glückliche Hühner

Tierschutz fängt beim Futter an

Der Respekt vor und die Liebe zu einem Lebewesen sollten nicht bei den eigenen Haustieren enden, sondern weiter gedacht werden und auch die Hühner, Rinder, Schweine etc. in der Massentierhaltung bedenken. Hat man sich einmal mit den dort vorherrschenden Bedingungen auseinandergesetzt, kann man als Tierfreund das entsprechende Fleisch oder die Eier kaum noch genießen.

Doch auch der Umgang mit den Böden ist ein wichtiger Baustein in der ökologischen Landwirtschaft. Fruchtbare Böden sind zentral für eine zukunftsfähige Erzeugung von gesunder Nahrung für Mensch und Tier. Diese Fruchtbarkeit gilt es durch die aktive Bildung von Humus zu fördern. In der ökologischen Landwirtschaft geschieht dies u.a. mit natürlichem Dünger und Grünsaaten. Durch den sanften, chemiefreien Umgang mit dem Boden leisten die biologisch wirtschaftenden Bauern einen großen Beitrag zur Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlage und damit auch für den Klimaschutz, gesunde Böden, CO Speicher etc. Dadurch wird die Bodenfruchtbarkeit in hohem Maße durch den Einsatz spezieller Präparate zur Vitalisierung der Böden erhöht.

Auf dieser Basis bietet DEFU als eine Marke der Demeter-Felderzeugnisse GmbH, die erste Erzeugergemeinschaft von Bio-Landwirten und Bio-Pionier seit mehr als 25 Jahren, bio-zertifiziertes Allein- und Ergänzungsfutter für Hühner an.

Ein Blick auf die Website mit den verschiedenen Futtersorten kann sich also lohnen!

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