Home Elkes Hühner – Erfahrungen & Geschichten zur Hühnerhaltung

Elkes Hühner – Erfahrungen & Geschichten zur Hühnerhaltung

2016-08-16

Hier der zweite Teil.

Zuerst: mit dem Wasser aus den Blumen vertreiben ist NICHT gut !! Es hält nicht lange an und sie werden nur scheu. Heute haben wir die Blumen eingezäunt... Vor ein paar Tagen haben die ersten beiden Hühner aus der Hand gefressen, das war toll (ok, ich hab sie mit Mehlwürmern bestochen).

Das "auf-der-Stange-schlafen-Üben" geht viel besser, wenn man es wirklich regelmäßig jeden Abend macht. Die Hühner "warten" schon drauf und man bekommt auch selbst eine Sicherheit und es klappt immer besser (bei unseren 16 Hühnern dauert es ca. 30-40 Minuten, wir machen dabei keine Hektik). Anfangs haben wir so 2-3 Mal die Woche geübt, das war nicht so toll.
Ich mache es mittlerweile auch ein bisschen anders als empfohlen. Der Verkäufer sagte ja "runterdrücken mit Gefühl, dann greifen die Füße". Ich schaue, daß die Füße wirklich über der Stange sind und senke sie langsam runter bis sie Kontakt haben und "drücke" nur 5 cm runter. Ich lasse dann aber gleich los und halte sie nicht ewig fest. Danach halte ich meine Hände nur ganz nah (eine Hand an der Brust, die andere so unterm Popo), um ihnen Sicherheit beim ausbalancieren (das dauert paar Sekunden) zu geben. Das klappt ganz wunderbar.

Es ist auch sehr hilfreich, sie ziemlich nahe zusammenzusetzen, das beruhigt sie gleich. Anfangs habe ich halt jedem Huhn zum Nachbarn schön Platz gelassen, so 20-30 cm, aber da haben wir auch nur mit ein paar Hühnern "geübt". Seit vier Tagen setzen wir alle 16 Hühner auf die Stange. Sie gaggern dann aufgeregt und manche zappeln auch ziemlich (Flügel festhalten und mit ihnen reden), aber keines pickt oder so. Sie sind gaaanz lieb, sogar unser großer Hahn, vor dem ich schon Respekt hatte, ist ganz brav! Schwer, aber ganz brav!
Wenn es nicht gleich klappt mit festhalten, und sie das Gleichgewicht verlieren, dann halte ich meine beiden Hände unter sie, damit sie nicht blöd ins Stroh fallen, sondern mit den Flügeln flattern können und sich nicht weh tun. Ich lege wieder (am Boden) meine Hände um ihre Flügel, streichele ein bisschen darüber, rede bis das Herz nicht mehr so klopft und versuche es nochmal, maximal 3 bis 4 Mal nacheinander. Klappt das nicht, setze ich sie wieder in ihre Schlafecke zu den anderen, zum Beruhigen Nach ein paar anderen Hühnern versuche ich es einfach nochmal.
Nicht lachen: Manchmal, wenn sie sich gar nicht "einkriegen wollen beim hochsitzen" dann verschärfe ich meinen Ton und schimpfe bisschen, das beeindruckt sie (ist zu ihrem Besten) und sie setzen sich dann doch brav hin :-)))

Wasserbehälter (das sind die Glocken) muß man nicht unbedingt kaufen (5,- bis 8,- Euro). Unsere Hühner trinken lieber aus großen Hundenäpfen (1,- bis 2,- Euro). Unsere Wasserglocke haben wir anfangs auf den Boden gestellt, aber da die Hühner gerne scharren, war ziemlich schnell Stroh drin. Die Wasserglocke die man aufhängen kann, klappt nur wenn sie absolut in der Waage hängt, ansonsten läuft/tropft die ganze Nacht das Wasser auf den Boden. Futter und Wasser (mehrere verteilt und auch eine kleine, eigene Rinnsal-Quelle) haben sie den ganzen Tag zur Verfügung. Wenn es warm ist, wechsele ich es tagsüber aus und natürlich auch nochmal abends. Bitte immer kurz saubermachen bevor frisches Wasser reinkommt (Tuch oder Hände).

Die Maran bleiben ihr Leben lang "die Jüngsten", die oft bißchen weggepickt werden - aber sie wissen sich mittlerweile zu helfen. Wenn alle Hühner draußen sind, im Garten oder ich in der Nähe bin (sie wissen, daß ich "aufpasse" bis sie gefressen haben, mag vielleicht falsch von mir sein ?!), dann fressen sie. Sie müssen halt öfter mal "Anlauf" nehmen. Man soll ja so viele Futterstellen anbieten, daß alle Hühner gleichzeitig fressen können, um somit Stress zu vermeiden. Wir haben genug da stehen, aber trotzdem werden die Kleinen öfter vertrieben...
Das Huhn, das uns am Anfang so Sorgen bereitet hat (deshalb heißt sie Soki), das darf mit den kleinen als einzige im Napf fressen. Vor den anderen Hühner haben sie zu viel Respekt und hauen ab. Das ist auch die erste Henne, die aus der Hand gefressen hat. Ich versuche alle gleich zu mögen, aber ich muß zugeben, daß die drei kleinen Maran und besonders unsere Soki meine heimlichen Lieblinge sind. Die Sperber kommen mir irgendwie so "unabhängig" vor, da müssen wir noch an der "Beziehung" arbeiten...

Die Hühner sind jetzt knapp sechs Wochen hier, wir haben bei 15 Hühner täglich 10-11 Eier, klein bis groß! Die Eier von den Maran sind noch klein, man kann sie an den kleinen Punkten auf den Eischalen erkennen. Sie haben aber eine dickere Schale und sind daher länger lagerfähig.

Soweit mal genug. Ich wünsche euch schöne Tage und bis bald,

Elke

Nach einigen Tagen kam der dritte Teil.

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