Home Eine kleine Denkanregung zum Wochenende

Eine kleine Denkanregung zum Wochenende

2014-10-10

Wir möchten in diesem Blogeintrag einen kleinen Denkanstoß verursachen, der wichtig sein könnte, bevor man sich dazu entschließt Hühner zu halten. Denn manchmal hat man auch nicht alle wichtigen Fakten mit einkalkuliert:

Normalerweise legt ein Huhn mit circa 5 Monaten bis in ein Alter von ungefähr drei Jahren Eier. Mit stark sinkender Frequenz vielleicht auch noch ein weiteres Jahr, bis es so viel Jahre alt ist.

Sagen wir mal ein Huhn fängt, der Einfachheit halber um besser mit den Zahlen rechnen zu können, mit 6 Monaten an Eier zu legen, und hört damit im vierten Lebensjahr auf, und wird insgesamt ungefähr 8 Jahre alt, dann hat unser Huhn 3,5 Jahre seinen "Nutzen" erfüllt und für uns Eier gelegt. Doch die restlichen 4,5 Jahre wäre es dann rein theoretisch ein "Haustier ohne Nutzen".

Doch "Haustier ohne Nutzen" wäre hier auch nicht richtig ausgedrückt. Diese nicht Eier legenden Hühner haben sehr wohl noch einen Nutzen.

Durch ihr Scharren und Picken lockern sie die Erde des Gartens und sorgen gleichzeitig für eine natürliche Insektenbekämpfung.

Doch ist es das "wert"?

Ein Huhn zu halten kostet Geld und wenn es dann im Endeffekt nichts zurück geben kann, außer vielleicht einen kleinen Vorteil für den Garten, wenn überhaupt, haben wir dann nicht eine Minusrechnung mit diesem Huhn?

Ein Huhn für 4,5 Jahre zu füttern wird hunderte von Euros kosten.

Aber was willst du mit deinem Huhn machen wenn es keine Eier mehr legt?

Es töten? Es weg geben? Oder kannst du auch glücklich damit sein, es nur aus einem "sozialen Aspekt" zu füttern?

Das ist etwas was du dir im Hinterkopf behalten solltest bevor du dir Hühner holst.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

Viel Spass mit eurer Hühnerherde

Und wie immer gilt: Solltet ihr Fragen haben oder auch selbst ein paar Denkanregungen mitteilen wollen, wendet euch ganz einfach an unser Hühner-Forum. Wir freuen uns darauf!

Kommentare

  1. geschrieben am 13. Februar 2015 um 10:12 Uhr

    Jolyjoker

    Können unsere Rassehühner eigentlich in der freien Wildbahn überleben? Ich habe gerade gelesen , dass Nandus vor Jahren ausgebüchst sind und sich nun selbstständig in Deutschland vermehren. Ist das mit unseren Hühnern auch möglich? Wenn ja welche Rassen? Exoten gibt es hier bei uns auch schon Sittiche und Kleinpapageien fliegen in Schwärmen im Rhein-Neckarkreis rum. Bei der BASF sogar am Parkplatz. Ein Schwarm von locker 50 grünen Großsittichen. Ich fände es interessant zu wissen wie man so etwas mit Rassehühner unterstützen könnte.

  2. Inge
    geschrieben am 2. September 2015 um 1:31 Uhr

    Inge

    Zum Thema „alte Hühner“:

    unser erstes Huhn hieß „Dörthe“ und war eine ca. 750 g schwere Mixhenne aus Irgendwas x Strupphuhn. Freunde haben sie mal als „kleine Lady im abgewetzten Persianer“ beschrieben… Dieses Huhn hatte einen wahnsinnigen Charakter und war zeitlebens die Chefin…
    Rein rechernisch wurde sie ca. 10 Jahre alt.

    Dann habe ich derzeit noch eine Vorwerk-Althenne „Inge“ von Februar 2008. Von Anfang an super handzahm, bis 2013 jedes Jahr eine geniale Glucke, legte dieses Jahr noch 8 Eier. Sie ist die Autorität in meinem Hühner-Staat und stifet Frieden allein durch ihre Anwesenheit. An ihr hänge ich wie an meinen Hunden.

    Sicher habe ich in der Zwischenzeit auch schon Hennen zum Schlachten gegeben, klar. Unf Hähne sowieso. Aber an manchen Tieren hängt einfach das Herz… es heisst, ein gesundes Huhn kann 15 – 25 Jahre alt werden – bei ihr habe den Ehrgeiz, dass sie ein glückliches und langes Leben führen soll !

    LG Inge

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