Der Hühnerstall

Roter Holzhühnerstall auf grüner Wiese
Unser Hühnerstall, gebaut nach der Gartenhühner-Bauanleitung

Wir haben für dich ein paar Artikel verfasst, die einen Überblick zur Auswahl und Planung des eigenen Hühnerstalls geben. Sie sind eine Zusammenfassung unserer Erfahrungen und wichtigsten Informationen zum Thema.

Wir versuchen einen Überblick zu geben, welche Möglichkeiten es für einen Hühnerstall gibt, denn nicht selten werden Hühner in einfachen Verschlägen oder billigen Fertigställen gehalten. Durch ihren geringen Anspruch geben sie sich mit fast Allem zufrieden. Ob es das ist, was du für deine Hühner möchtest, kannst du hoffentlich nach diesen Artikeln entscheiden.

Hühnerstall - Die wichtigsten Fragen?

"Was für einen Hühnerstall brauche ich?"

Die Antwort zu dieser Frage hängt von drei Dingen ab:

  • Welche Hühnerrasse soll gehalten werden?
  • Wie viele Hühner möchtest du halten?
  • Wo sollen die Hühner leben?

Wo finde ich welche Informationen?

Die Infos zu allen Themen haben wir wie folgt zusammengestellt.

Entweder du steigst gleich auf die Themen der folgenden Unterseiten ein, oder du liest einfach weiter die Zusammenfassungen der einzelnen Themenbereiche weiter unten auf dieser Seite.
Hier die Themenbereiche der Unterseiten kurz angerissen:

NurLogoTransparent

Hühnerrasse und Anzahl
Bestimmt Größe und Art des Hühnerstalls

Link zur Auslauf Seite

Garten und Hühnerauslauf
Wo kommt der Hühnerstall eigentlich hin?

Link zum mobilen Hühnerstall

Ein mobiler Hühnerstall?
Vorteile und Hintergründe

Link zu Infos

Einen Hühnerstall selbst bauen?
Unsere Motivation und Vorabinfos zum Selbstbau

Link zur Bauanleitung

Bauanleitung
Schnellstart und Tipps zum Bau von einem mobilen Hühnerstall

Die Bedeutung des Hühnerstalls

Wie schon gesagt, muss der Stall zur Hühnerrasse, der Größe der Schar und zur Umgebung passen. Bei uns geht es eher um eine kleine Hühnerschar für den Privatgebrauch, nicht so sehr um Züchtung. In den Beschreibungen versuchen wir das Optimum für die Hühner zu beschreiben.

Bitte vergesst aber bei Euren Planungen nicht, dass Hühner wirklich sehr bescheiden sind. Sie kommen auch gut zurecht, wenn einzelne Dinge nicht so umgesetzt sind, wie es die Theorie beschreibt.

Neben dem Auslauf ist der Hühnerstall der Hauptaufenthaltsort der Hühner. Der Hühnerstall ist der geschützte Ort der Hühner in der Nacht. Er bietet Platz zum Legen und Bebrüten der Eier. Im Wintern dient er bei kaltem Wetter für mehrere Tage als Hauptaufenthaltsort. Daher ist es wichtig, dass der Stall groß genug, sicher, wetterfest und richtig eingerichtet ist.

Der Hühnerstall - Vorbereitung und Planung

Vorbereitung und Planung ist das A und O beim Bauen eines Hühnerstalles
Vorbereitung und Planung ist das A und O beim Bauen eines Hühnerstalles

Um welche Faktoren muss ich mich vor dem Einzug der Hühner kümmern? Was muss ich im Vorfeld organisieren?

Die Hühner benötigen neben dem Hühnerstall und dem Auslauf, noch folgende Inneneinrichtung:

  • eine Stange als Schlafplatz mit darunter liegendem Kotbrett oder Kotgrube
  • Nester zur Eiablage und Brut
  • eine Futter- und Wasserstelle
  • Fenster für das Sonnenlicht
  • Eine trocken Stelle für ein Sandbad im oder am Stall
  • einen verschliessbaren Zugang
  • passende Belüftung und Isolation
Mehr zur Planung und Vorbereitung auf der folgenden Seite...

Der Hühnerstall und das Baurecht

Wann brauche ich eine Baugenehmigung für einen Hühnerstall?
Wann brauche ich eine Baugenehmigung für einen Hühnerstall?

Folgend das Wichtigste in Kürze:

  • Mobile Hühnerställe sind genehmigungsfrei
  • Hühner an für sich gelten als Kleintiere und sind selbst in Wohngebieten erlaubt
  • 20 Hühner und ein Hahn wurden in verschiedenen Gerichtsurteilen auch noch als zulässig eingestuft
  • Bei dem Bau eines nicht mobilen Hühnerstalls sollte man sich beim zuständigen Bauamt über die Vorschriften zu Grenz- und Höchstwerte, Mindestabstände zum Nachbargrundstück und maximale Größe der Stallanlage informieren.
  • Vom "schwarz" Bauen raten wird dringend ab. Das führt in vielen Fällen, vor allem in dicht besiedelten Wohngebieten, zu Ärger.

Da das Baurecht in Deutschland Ländersache ist, sollte man sich unbedingt vor dem Bau des Stalls bei der örtlichen Baubehörde erkundigen, ob und ab welcher Größe eine Baugenehmigung erforderlich ist. Das Bauamt kann auch Auskunft darüber geben, ob die Liegenschaft in einem reinen Wohngebiet liegt und welche ortsüblichen Auflagen gelten. Auch in einem reinen Wohngebiet ist die Haltung von 20 Hühnern und einem Hahn als private Kleintierhaltung ermöglicht und wurde von mehreren Urteilen bestätigt. Um jedoch gar nicht erst mit dem Nachbarn in unerquickliche Streitereien zu verfallen, ist es ratsam, sich vorher mit ihm in Verbindung zu setzen und sich ggf. über die nachbarrechtlichen Bestimmungen zu informieren. Eine frühe Einbindung in die eigenen Pläne wirkt vorbeugend und die Aussicht auf Eier aus artgerechter Haltung hat schon viele Nachbarn milde gestimmt.

Auch für das Krähen des Hahns lassen sich Lösungen finden. Zwischen 19:00 Uhr und 8:00 Uhr sollte er im Stall sein. Wenn dieser gut isoliert ist, dämmt das nicht nur den Hahnenschrei, sondern hilft auch den Hühnern die kalte Jahreszeit gut zu überstehen. Wenn dies alles geklärt ist, geht es an die Planung. Eine sorgältige Planung ist besonders wichtig, da Baufehler meist nur sehr schwierig wieder zu beheben sind. Man wird den Stall ja einige Jahre benutzen und will sich nicht immer wieder über seine Fehler ärgern.

Hier ein hilfreicher Link zum Baurecht in Deutschland: Das Baurecht in Deutschland bei baurecht.de

Die Standortwahl für den Hühnerstall

Und wo soll mein Hühnerstall stehen?
Und wo soll mein Hühnerstall stehen?

Hier geht es um die Ausrichtung und die nähere Umgebung des Hühnerstalls. Informationen zum Auslauf und der weiteren Umgebung sind auf unserer Seite Auslauf und Garten zu finden.

  • Licht ist wichtig! Die Aussrichtung der Fensterflächen daher am besten nach Süden und Osten. Dabei auf die Wärementwicklung im Sommer achten
  • Der Stall sollte trocken stehen, nicht an einer feuchten Wand oder Ähnlichem. Das verlängert die Haltbarkeit des Hühnerstalls, vor allem wenn er aus Holz gefertigt wurde.
  • Eine windgeschützte Lage ist von Vorteil. Zugluft kann zu Krankheiten führen.
  • Die Fläche unter dem Hühnerstall und auch in der direkten Umgebung sollte trocken sein und bleiben.
  • Die Hühnerbleibe sollte alltagstauglich aufgestellt werden und nicht behindern. Lieber einen Kompromiss im Standort eingehen, als komplett auf die Hühnerhaltung verzichten.
  • Noch vor dem Anschaffen der Hühner, die Lage des Stalls und das Vorhaben Hühner zu halten, mit den direkten Nachbarn durchsprechen. Vielleicht können ein paar gute Frühstückseier pro Monat die Gemüter beruhigen.

Aufklappen, um mehr zur Standortwahl für den Hühnerstall zu lesen...

Die Größe des Hühnerstalls

Eine Mindestgröße sollte der Hühnerstall schon haben um eine artgerechte Haltung zu gewährleisten
Eine Mindestgröße sollte der Hühnerstall schon haben um eine artgerechte Haltung zu gewährleisten
  • Grob gilt für 2-3 normal große Hühner ein Quadratmeter
  • Von der Gesamtfläche des Stalls sollte mindestens ein Drittel Scharrbereich und maximal zwei Drittel Kotgrube/Kotbrett sein
  • Der Hühnerstall sollte so hoch sein, dass der Halter der Hühner ihn bequem reinigen kann
  • Ab einer Hühnerherde von 20 oder mehr Tieren sollte man ein festes Fundament legen oder gießen

Bei der Berechnung der Stallgröße sind die geplante Anzahl der Hühner und die Größe der Rasse wichtig. Als Faustregel gilt: ein Quadratmeter für drei bis vier mittelgroße Hühner. Also – je mehr Hühner, desto größer der Stall. Die Höhe des Stalles sollte so bemessen sein, dass der Hühnerhalter ihn in aufrechter Stellung betreten kann. Das Einsammeln der Eier und die Reinigung des Stalles sind in gebückter Haltung doch recht mühsam.

Wenn sie eine Hühnerherde von 20 und mehr Hühnern ihr Eigen nennen ist es ratsam, ein festes Fundament zu errichten. Hierbei bleibt es jedem selbst überlassen ob er Beton, Ziegelsteine oder Bruchsteine nimmt. 50 – 60 cm tief in die Erde, 30 cm über Bodenniveau und ca. 25 cm Breite wären zum Beispiel völlig ausreichend. Anzuraten ist, auf das Fundament eine Isolierpappe zu legen, damit keine Feuchtigkeit in die Wände hochsteigen kann. Ebenso ist als Grundlage eine feste, frostsichere Betonplatte zu empfehlen.

Bei wenigen Hühnern reicht ein Stall ganz aus Holz völlig aus. Der Holzboden sollte dann auf Steine aufgelegt werden. Die Bretter sollten aber herausnehmbar sein, damit sie von Zeit zu Zeit von Parasiten und Ungeziefer gereinigt werden können, die sich gerne in den Ritzen der Bretter verstecken. Möglich wäre auch ein Boden aus Ziegelsteinen oder Terrassenplatten, die man auf Kies oder Geröll mit einer Sandschicht legt. Ein Verfugen der Steine mit Kalkmörtel trägt dazu bei, Ritzen als Versteck für Parasiten zu vermeiden und trotzdem eine leichte Luftzirkulation zu ermöglichen. Die erwärmte Stallluft löst einen Sog aus, der frische Luft von außen durch das Fundament nach oben zieht. Diese bewirkt einmal, dass der Boden schön trocken bleibt und zweitens, dass der Kot zusammen mit der Einstreu durch den erhöhten Luftsauerstoff besser und geruchsärmer abtrocknet.

In jedem Fall sollte der Boden etwas höher liegen als der Boden außerhalb des Stalles, damit er bei Regen nicht nass wird. Sehr hilfreich ist es außerdem, wenn der Boden ein wenig Gefälle und einen Abfluss nach außen hat. Bewährt hat sich außerdem ein Drahtgeflecht unter dem Boden zu verlegen, hiermit wird das Eindringen von Ratten und Mäusen erschwert.

Das Material für die Wände richtet sich nach dem eigenen Geschmack. Der eine möchte gemauerte Wände, der andere lieber die Holzbauweise. Ebenso ist es bei der Form des Daches. Ob Pult- oder Flachdach ob Holz oder Ziegel entscheidet die eigene Vorliebe und eventuell das handwerkliche Geschick. Die Hauptsache ist, der Stall ist wind- und wetterfest und so dicht, dass keine Raubtiere (Marder, Füchse etc.) eindringen können.

Um die Innentemperaturen im Winter auf ein erträgliches Maß zu bringen, ist evtl. eine Isolierung der Außenwände erforderlich. Hierbei ist zu beachten, dass die Isolierschicht innen noch einmal verkleidet wird, damit die Hühner nicht am Isoliermaterial picken können.

Die Wände des Hühnerstalls

Die Wände des Hühnerstalls brauchen einen guten Schutz
Die Wände des Hühnerstalls brauchen einen guten Schutz
  • Ob Mauer oder Holz, die Wände sollten atmungsaktiv und grundisoliert sein
  • Eine weitere Möglichkeit wäre ein Bauen der Wände aus Lehm
  • Zementputz beeinträchtigt die Luftzirkulation im Stall und ist zum Verputzen ungeeignet. Das wird bei Ställen mit vielen Hühnern relevant
  • Zehnprozentige Soda- Boraxlösung macht die Bretter ungezieferfrei und feuerfester
  • Die Wände des Hühnerstalls in regelmäßigen Abständen kalken und desinfizieren
  • Gegen Milben auf direkt auf den Hühnern wurde uns Bio MAXAN empfohlen. Auf unserer Seite Hühnerkrankheiten findest du dazu mehr Informationen.
  • Beim Einfärben der Wände am besten nur umweltfreundliche Farbe verwenden. Siehe auch unseren Blogeintrag zum Thema Hühnerstallfarbe.

Gleichgültig, ob ich einen Hühnerstall in Massiv- oder Holzbauweise errichte. Er muss in jedem Falle möglichst atmungsaktiv sein und eine Grundisolation bieten. Das heißt, dass er im Sommer innen nicht zu heiß wird und im Winter die Eigenwärme der Hühner nicht zu schnell nach außen dringen kann. Im Winter darf die Innentemperatur des Stalles nicht unter 0° C fallen, da sonst das Trinkwasser gefriert.

Jeder Hühnerhalter hat seine Vorlieben in punkto Baumaterial. Ist jemand geschickt im Mauern von Wänden und hat das entsprechende Baumaterial vor Ort, so wird er sich höchst wahrscheinlich für ein Hühnerhaus in Massivbauweise entscheiden. Dies ist auch bei einer größeren Hühnerherde sicherlich sinnvoll.

Alternativ kann man seinen Hühnerstall auch in Lehmbauweise errichten. Hierbei muss wiederum unterschieden werden ob man mit Lehmziegel bauen möchte oder lieber mit gestampftem Lehm. Zu beachten ist hierbei, dass Lehmwände von innen und außen verputzt werden müssen, damit außen der Lehm nicht vom Regen ausgewaschen wird und innen die Hühner den Lehm nicht auspicken. Dies ist zwar gesundheitlich unbedenklich, da der Lehm wie Heilerde wirkt, die Wände werden aber mit der Zeit instabil. Außerdem kann sich in den entstandenen Löchern leichter Ungeziefer einnisten. Beim Verputz, ist außerdem darauf zu achten, dass die Luftzirkulation nicht beeinträchtigt wird. Zementputz ist deshalb nicht geeignet.

Die meisten Hühnerhäuser werden jedoch aus Holz gefertigt. Balken und Bretter kann man in jedem Baumarkt oder über ein Sägewerk beziehen. Auf das vorhandene Fundament stellt man am besten einen Holzrahmen, der mit dem Fundament mittels Winkeleisen oder mit den vorher im Fundament vergossenen Ankerschrauben verbunden wird. Dieser Holzrahmen wird von außen und innen mit Brettern oder Platten verschalt. Die inneren Bretter sollten glatt gehobelt sein, damit auch hier das Einnisten von Ungeziefer erschwert und eine Reinigung erleichtert wird. Außen können sägerauhe Bretter verwendet werden. Hierdurch kann der Feuchtigkeitsaustausch von innen nach außen besser erfolgen. Die äußeren Bretter sollten in jedem Falle so angebracht werden, dass der Regen gut ablaufen kann. Am besten waagerecht oder senkrecht überlappend.

Wer seine Bretter vor dem Anbringen mit einer zehnprozentigen Soda- oder Boraxlösung streicht, verringert den Befall mit Ungeziefer oder Pilzen. Borax macht zudem die Bretter feuerfester. Diese Lösung sollte mindestens zwei bis drei Mal aufgestrichen werden.

Jeder weiß, das konventionelle Holzschutzmittel giftig sind. Also bitte diese nicht verwenden. Nicht nur der Hühnerhalter, auch die Hühner atmen das Gift ein. Es kann sich zudem in den Eiern einlagern. Wer möchte solche Eier denn noch essen oder das Fleisch der belasteten Hühner?

Das Dach des Hühnerstalls

Durch eine gute Isolierung im Hühnerstall wird dieser selbst und die Hühner geschützt
Durch eine gute Isolierung im Hühnerstall wird dieser selbst und die Hühner geschützt
  • Satteldach und Ziegel, Pultdach, Verkleidungsdach und Dachbegrünung, das Material und die Art spielen keine Rolle. Hauptsache das Dach des Hühnerstalls ist wetterfest und ermöglicht kein Eindringen von Feinden.
  • Es wird jedoch wenigstens eine leichte Neigung empfohlen, damit sich kein Regenwasser sammeln kann. Das führt in manchen Fällen, besonders bei einem Holzdach, zu einem schnelleren Verrotten des Daches.
  • Das Dach des Stalls sollte den Dachformen der Region angepasst werden.
  • In regenreichen Regionen ist das Pult-oder Satteldach die beste Wahl.
  • Optisch besonders schön aber auch besonders aufwendig, ist ein Stroh-oder Holzdach. Wem der Naturschutz am Herzen liegt kann mit einer Begrünung des Hühnerstalldaches arbeiten.
  • Zwischen Dachabschluss und Dachhaut immer einen Hohlraum einplanen.
  • Eine Regenrinne am Dach verhindert das sich das Regenwasser zu stark um den Stall herum sammelt.

Ein Hühnerstall sollte sich möglichst den umgebenden Gebäuden anpassen. Das trifft daher auch auf das Dach zu. In regenreichen Gebieten wird sicherlich das Pult- oder Satteldach bevorzugt, die ein Gefälle haben, damit das Regenwasser gut ablaufen kann. Als Material zur Dachabdeckung eignen sich außer Ziegel, die natürlich den schönsten Anblick bieten auch Dachpappe, Wellblech, Holzschindel, Stroh und wer es ganz natürlich liebt kann auch sein Dach begrünen. Dies ist allerdings eine etwas kostspieligere und aufwendigere Variante.

In jedem Falle sollte das Dach mit einer Dachrinne versehen sein, damit die umgebende Fläche bei stärkerem und längerem Regen nicht aufgeweicht wird. Damit auch beim Dach eine gute Belüftung gewährleistet ist, sollte man zwischen Dachabschluss und Dachhaut einen Hohlraum einplanen, der mit Dämmstoff ausgefüllt werden kann. Somit hat feuchte Luft, die nicht durch die Lüftung abgeleitet wird, die Möglichkeit nach oben zu entweichen. Zudem ist der Hühnerstall von oben gegen Kälte und Hitze isoliert.

Bei einer kleinen Hühnerherde kann man auf ein aufwändiges Lüftungssystem verzichten. Hier genügt es, dass Fenster und Türe ausreichend offen gehalten werden können. Nachts ist die Türe allerdings geschlossen zu halten, damit die Hühner vor Fressfeinden geschützt sind. Vor die Fenster, sofern sie offen bleiben, sollte dann ein feinmaschiger Draht angebracht werden, damit Marder und Füchse nicht eindringen können. Bei größeren Ställen und mehr Hühnern muss aber eine ausreichend Be- und Entlüftung eingerichtet werden. Hierbei sollten möglichst zwei Lüftungsrohre unter dem Dach angebracht werden und zwar so, dass die Hühner auf den Sitzstangen oder den Nestern keine Zugluft abbekommen. Frische Luft wird dann durch Lüftungsöffnungen über dem Boden hereingeführt. Diese eindringende kühlere Luft verdrängt die wärmere verbrauchte Luft dann nach oben. Dort kann sie über die Lüftungsrohre nach außen geführt werden.

Der Hühnerstall - Türen und Fenster

Fenster in einem Hühnerstall sind enorm wichtig! Hühner lieben Licht!
Fenster in einem Hühnerstall sind enorm wichtig! Hühner lieben Licht!
  • Fenster in einem Hühnerstall sind, seidenn es gibt einen Wintergarten direkt am Stall, ein absolutes Muss. Hühner brauchen Tageslicht um gesund zu bleiben. Ein Stall ohne Fenster ist definitiv nicht artgerecht.
  • Experten raten zu einer Fensterfläche die 1/3 der Bodenfläche entspricht.
  • Die Fenster sollten nach Osten bis Süden ausgerichtet werden, ansonsten könnte es im Stall zu heiß werden.
  • Ist eine optimale Belichtung des Hühnerstalles nicht möglich, dann den Hühnern lieber zu mehr Auslauf verhelfen, als die Hühnerhaltung auf zu geben.
  • Für den Winter Klappladen an den Fenstern anbringen, das schütz mehr vor Kälte. Die teurere Variante ist Isolierglas.
  • Die Türen am Hühnerstall sollten nach außen auf gehen.
  • Zur besseren Reinigung und Betreten des Stalles sollte die Tür mindestens 1,90 m hoch und 0,90 m breit sein. Dies gilt natürlich nicht für den mobilen Hühnerstall.
  • Die optimale Stalltür sollte nicht durch den Auslauf zu erreichen sein, sondern von außerhalb.
  • Die Tür des Hühnerstall muss gut zu verschliessen sein, um auch hier den Schutz vor Mardern, Füchsen und anderen Feinden zu gewährleisten.

Ganz wichtig ist es auch, den Stall mit Fenstern auszustatten, damit Tageslicht eindringen kann. Hühner brauchen, wie schon erwähnt, um gesund zu bleiben unbedingt Sonnenlicht. Es erhöht ihre Vitalität und wirkt sich auf die Legeleistung der Hühner aus. Ganz besonders im Winter, wenn die Hühner im Stall bleiben müssen, sollen die wenigen Sonnenstrahlen doch auch in den Stall dringen können.

Die Fenster sollten klappbar sein, damit an heißen Sommertagen der Stall nicht überhitzt – allerdings ist eine Klapprichtung nach außen ratsam, da die Hühner das Fenster sonst als Sitzplatz benutzen und es mit Kot verschmutzen. Auch hier ist unbedingt auf Vermeidung von Zugluft zu achten. Außerdem ist zu überlegen, wie man in sehr kalten Wintern die Fenster, wenn sie nur einfach verglast sind, isolieren kann (z.B. mit Klappläden oder ähnlichem). Erfrierungen von Kämmen und/oder Kehllappen möchte man bei seinen Hühnern doch vermeiden.

Die Ausrichtung der Fenster sollte – wie oben schon erwähnt - nach Osten oder Süden erfolgen. Wenn dies gar nicht möglich ist können eventuell größere Fenster eingebaut werden bzw. den Hühnern viel Freilauf im Garten ermöglicht werden. Wenn die Fenster möglichst nahe zum Boden eingebaut werden, erhält der vordere Stallteil viel Sonnenlicht. Hierbei ist aber darauf zu achten, dass die Unterkanten der Fenster mindestens 40 cm vom Boden entfernt sind, damit die Hühner die Fenster nicht beschädigen. In jedem Falle müssen die Fenster von Zeit zu Zeit gereinigt und evtl. repariert werden, damit ihre Funktionsfähigkeit lange erhalten bleibt.

Bei größeren Hühnerherden sind ruhigere dämmrige Ecken irgendwo im Stall vorzuhalten. Diese brauchen die Hühner um zu ruhen und sich ungestört putzen zu können.

Türen im Hühnerstall sind, schon im Hinblick auf die Reinigung, zweckmäßig. Deshalb sollte die Türe, wenn möglich, mindestens so breit geplant werden, dass eine Schubkarre hindurch passt. (Etwa 1,90 m hoch und 0,90 m breit.) Der anfallende Mist kann dadurch wesentlich besser entfernt werden. Eine Tür, die nach außen aufgeht hilft, Verletzungen bei den Hühnern zu vermeiden. Besonders Küken sind im anderen Falle eventuell einmal eingeklemmt. Zudem nimmt eine Tür, die nach innen geöffnet wird, Platz weg, der an anderer Stelle, z.B. bei der Einrichtung der Nester oder der Sitzstangen benötigt wird. Sollte es bei kleineren Ställen nicht möglich sein, eine Tür in der oben genannten Größenordnung einzubauen, ist es ratsam, über dem Kotbrett oder der Kotgrube eine Klappe anzubringen, damit hier leichter gereinigt werden kann.

Wenn die Tür aus Nut- und Federbrettern oder überlappenden Brettern angefertigt ist, können diese gedoppelt und der Zwischenraum mit Isoliermaterial gefüllt werden. Somit ist auch wieder die Wärmedämmung gegeben. Eine Tür sollte abschließbar und darf nicht auszuhebeln sein. Alternativ kann sie mit einem Riegel versehen werden. Ebenso hilft ein an der Außenwand angebrachter Haken die Türe geöffnet zu halten. Dass die Tür nicht immer zu fällt, wird man bei Reinigungsarbeiten zu schätzen wissen.

Das Schlupfloch im Hühnerstall

Das Schlupfloch für Hühner muss gut gesichert sein
Das Schlupfloch für Hühner muss gut gesichert sein
  • Ein Hühnerschlupfloch ist an jedem Stall notwendig.
  • Je mehr Tiere desto mehr Schlupflöcher, damit es zu keinem Stau kommt. Bis 15 Tiere ist ein Schlupfloch ausreichend.
  • Die Größe sollte mindestens 30cm x 40cm betragen.
  • Schlupflöcher mit einer Falltür von oben können zu Verletzungen durch ein Runterfallen der Tür führen.
  • Das Hühnerschlupfloch darf allerdings auch nicht zu groß sein. Es kann Zugluft im Stall entstehen.
  • Automatische und zeitgesteuerte Schliess- und Öffnungsmechanismen sind im Handel erhältlich.

Das Hühnerschlupfloch ist eine wichtige Einrichtung des Hühnerstalls. Es ermöglicht den Hühnern jederzeit den Stall zu betreten oder zu verlassen. Das Schlupfloch sollte etwa 50 cm vom Boden entfernt, mit einer kleinen Hühnerleiter versehen und 30 cm breit und 40 cm hoch sein. Höher sollte man das Schlupfloch nicht anbringen, da Hühner, die größere Steigung nicht gerne hoch steigen. Ältere oder kranke Tiere kommen nur sehr schwer oder gar nicht hinauf. Bei größeren Hühnerbeständen (mehr als 15 Tiere) sollten mehrere Schlupflöcher vorhanden sein. Auch hier ist wieder darauf zu achten, dass keine Zugluft entsteht. Deshalb den Ausschlupf nicht gegenüber der Türe anbringen. Ein Windfang außen vor der Öffnung ist in jedem Falle sinnvoll. Hierzu genügen schon drei Bretter: zwei Bretter werden je rechts und links an der Wand montiert. Das dritte Brett wird als Pultdach auf die beiden seitlichen Bretter aufgelegt. Es ist so anzubringen, dass der Regen nach außen abläuft. Wenn der Windfang noch mit einem Maschendraht in gleicher Höhe versehen wird, hat man einen Wintergarten Dort können die Hühner im Winter oder bei strömendem Regen, an der frischen Luft sein und müssen nicht den ganzen Tag im Stall verbringen. Verhaltensstörungen bei den Tieren, wie z.B. das Federpicken, können somit reduziert, allerdings nicht ganz vermieden werden. In der Zeit der Vogelgrippe wurde den Hühnerhaltern verordnet, die Hühner im Stall zu halten oder in einem Gehege, welches über eine „überstehende, nach oben gegen Einträge gesicherte dichte Abdeckung“ verfügte. Auch in diesem Falle wäre mit dem Wintergarten die Vorschrift eingehalten. Damit die Hühner vom Wintergarten zum Auslauf gelangen können kann eine Tür eingebaut werden, die gleichzeitig vom Menschen mit genutzt wird.

Praktisch ist es, wenn das Hühnerschlupfloch vom Stallvorraum zu öffnen ist. Man braucht dann nicht mit sauberen Schuhen durch den Hühnermist zu laufen. Die einfachste Möglichkeit wäre, die Verschlussklappe mit einer Leine, die über Rollen geführt wird, zum Öffnen nach oben zu ziehen und dann die Leine zu befestigen. Das Schlupfloch steht dann offen. Wenn das Loch wieder verschlossen werden soll genügt es, die Leine zu lösen. Das Gewicht der Verschlussklappe zieht diese dann nach unten und das Loch ist wieder zu. Im Fachhandel gibt es jetzt eine elektronisch gesteuerte Variante, die per Zeitschaltuhr oder Lichtsensor geschaltet wird.

Der Hühnerstall - Die Inneneinrichtung, Sitzstangen und Legenester

Fühlt sich eine Henne wohl im Stall, klappt es auch mit dem Nachwuchs
Fühlt sich eine Henne wohl im Stall, klappt es auch mit dem Nachwuchs
  • Alle Einrichtungsgegenstände sollten leicht heraus zu nehmen und leicht zu reinigen sein.
  • Eine Sitzstange hat pro Huhn eine Länge von 20 cm.
  • Der Abstand der Sitzstangen sollte 35-40 cm betragen.
  • Ein Einzelnest hat mindestens die Größe von 30 cm Breite, 40 cm Tiefe, und 40 cm Höhe.
  • Bei einem Gruppennest sollten jeder Henne mindestens 120 m2 zur Verfügung stehen.
  • Vor Eierfressern kann man sich mit Abrollnestern schützen. Diese sind allerdings unschön, besonders für die Hühner.

Auf jeden Fall sollte in einem Stall folgendes vorhanden sein:

  1. gutes Futter und sauberes Wasser
  2. eine Sitzstange mit Kotbrett oder Kotgrube
  3. saugfähiges Einstreu
  4. Legenester
  5. und eine Beschäftigungsmöglichkeit bei Regen, z.B. gebundene Kolbenhirse oder ähnliches.

Aufklappen, um mehr zur Inneneinrichtung des Hühnerstalls zu lesen...

Der Hühnerstall - Die Futter- und Trinkstelle

Eine Futterstelle kann verscheiden aussehen
Eine Futterstelle kann verscheiden aussehen
  • Idealerweise liegen Futter- und Trinkstelle überdacht im Auslauf.
  • Futter kann an trockenen Plätzen auch auf den Boden gestreut werden.Jedoch nur so viel, dass es von den Hühner gänzlich gefressen wird, um ein Anlocken von Mäusen und Ratten zu vermeiden.
  • Die Mindestmaße pro Huhn bei Trinknäpfen:
    Wassertrog längs: Tränkplatzbreite pro Legehenne mindestens etwa 3 cm
    Wassertrog rund: Tränkplatzbreite pro Legehenne mindestens etwa 2 cm
    Quelle "Hühner halten - artgerecht und natürlich" Seite 140
  • Die Mindestmaße pro Huhn bei Futtertrögen:
    Futtertrog längs: Fressplatzbreite pro Legehenne mindestens etwa 16 cm
    Futtertrog rund: Fressplatzbreite pro Legehenne mindestens etwa 5 cm
    Quelle "Hühner halten - artgerecht und natürlich" Seite 140

Zur Fütterung der Hühner muss draußen und drinnen ein Futterplatz eingerichtet sein, da bei schlechtem Wetter die Tiere im Stall bleiben und dort gefüttert werden müssen. Aber auch draußen sollte darauf geachtet werden, dass der Futterplatz überdacht ist. Wenn das Futter einfach auf einem trocknen Platz ausgestreut wird muss darauf geachtet werden, dass alles aufgefressen wird, damit keine Mäuse und Ratten angelockt werden. Die Hühner müssen jederzeit Zugang zum Futter und zum Wasser haben.

Die Futter- und Trinkgefäße der Hühner müssen im Stall so aufgestellt werden, dass die Hühner sie leicht erreichen können. Weiterhin müssen sie zugluftfrei platziert werden. Nicht zu nahe am Eingangsbereich, damit man beim Eintreten nicht darüber stolpert. Außerdem so, dass die Hühner Einstreu und Kot nicht hineinscharren können. Am besten ist es, wenn man den Futtertrog und die Wassertränke etwas erhöht hinstellt oder sogar aufhängt. Somit wird vermieden, dass Futter durch verspritztes Wasser nass wird und evtl. verschimmelt.

Für das Futter ist ein einfacher Holztrog mit einem Fressgitter, welches aufgeklappt werden kann, vollkommen ausreichend. Wer handwerklich geschickt ist, kann sich den Trog auch selbst bauen. Um das Aufsitzen der Hühner zu verhindern ist es ratsam, drehbare Holzleisten anzubringen.Eine rundherum nach innen angebrachte Holzleiste verhindert zudem das Herausscharren des Futters. Bei der Fressmenge ist zu beachten, dass diese bei einer Henne einer großen Rasse bei 120 g Trockenfutter pro Tag liegt. Daher muss das Fassungsvermögen des Futtertroges entsprechend der Hühnerzahl ausgelegt werden. Grundsätzlich gilt, dass nur einwandfreies Futter, auf keinen Fall Verschimmeltes, Vergorenes oder sonst wie Verdorbenes Futter verfüttert werden. Diese Sachen gehörten in den Müll und keinesfalls in den Futternapf. Wenn man zur Hühnerfütterung saure Milch verwendet, sollte man keinen Trog aus verzinktem Blech verwenden, da die Säure der Milch das Blech angreift und giftige wasserlösliche Zinkverbindung entstehen, die die Gesundheit der Hühner beeinträchtigen.

Beim Futter selbst muss man entscheiden, ob man Alleinfutter oder Ergänzungsfutter gibt. Im Alleinfutter sind alle Komponenten für eine ausgewogene Hühnerernährung vorhanden. Beim Ergänzungsfutter muss man sich allerdings über eine ausgewogene Ernährung Gedanken machen. Was ist im Futtersack enthalten und was muss ich noch zufüttern. In den meisten Fällen ist dies das Getreide. Auf der Futtertüte sollte vermerkt sein, wie das Mischungsverhältnis ist.

Für das Wasser sind Stein- oder Plastikgefäße gleich gut geeignet. Ebenso Tränken aus feuerverzinktem oder emailliertem Blech. Ungeeignete Gefäße sind Blechbüchsen, Margarinebecher und Blechteller. Diese Gefäße sind zu leicht und werden von den Hühnern schnell umgekippt. Hierdurch entstehen Wasserlachen mit durch Kot verunreinigtem Wasser. Das ist für die Gesundheit der Hühner in jedem Fall zu vermeiden.

Ein selbstgefertigter Sockel aus Beton oder anderem Material kann die Tränke stabilisieren. Sollten Eure Hühner die Tränke umwerfen, versucht es mit dieser Erhöhung.

Das Wasser muss immer frisch sein. Im Handel gibt es daher auch Tränken, in denen jederzeit frisches Wasser nachfließt. 2 Liter Wasser werden etwa von 10 Hennen pro Tag benötigt. Bei 20 Hennen sind es bereits 5 Liter.

Wie so oft waren uns bei unserer Suche nach Informationen, Bücher und Internetseiten sehr hilfreich:

Weiterführende Informationen & Buch-Tipps

Hühner halten artgerecht und natürlich Amazon Produktbild

Hühner halten: artgerecht und natürlich

Dieses Buch war eines der ersten, welches wir uns am Anfang des Projekts Hühnerstall und Hühnerhaltung beschafft haben. Eine hervorragende Zusammenfassung zu jedem Thema rund um Hühner und Hühnerhaltung. Dieses Buch besticht besonders durch viel Wissen, aber nicht zu viel Text.

Von Carola Hotze und Katrin Juliane Schiffer

Das Hühnerbuch. Praxisanleitung zur Haltung 'glücklicher Hühner'. Amazon Produktbild

Das Hühnerbuch. Praxisanleitung zur Haltung 'glücklicher Hühner'.

Dieses Buch war eines der ersten Bücher die wir uns gekauft haben und es hat sich in jedem Fall gelohnt. Jede Menge wissenswertes rund um Rassen, Aufzucht, Haltung und Hühnerstall. Sehr empfehlenswert.

Von: Wolf-Dietmar Unterweger

Hühnerställe bauen Amazon Produktbild

Hühnerställe bauen

Einen Stall für die Hühner zu bauen, muss nicht schwierig sein. Wichtig ist nur, dass die Bedingungen im Stall für die Tiere optimal gestaltet werden. Was Sie dazu über Stalltypen, Baustoffe, Bauablauf, Dachkonstruktionen, technische Installationen, Inneneinteilung, Einrichtung, Wirtschaftsraum, Ausläufe und Volieren wissen sollten, zeigt Ihnen dieses Buch im Detail.
Zehn Beispiele aus der Praxis, vom Kleinststall bis zur Zuchtanlage, mit maßstabsgetreuen Zeichnungen liefern Ihnen jede Menge Ideen und Anregungen zu Planung und Bau Ihres eigenen Hühnerstalles.

Von: -

Bist du auf der Suche nach einem Hühnerstall?

Banner Hühnerstall Bauanleitung
Link zur Bauanleitungs-Seite

Bauanleitung
Für alle, die wenig Erfahrung im Bau eines Hühnerstalls haben ist hier unsere Bauanleitung. Damit auch ihr schnell und einfach zum eigenen Stall kommt.

Link zur Seite Auslauf und Garten

Auslauf und Garten für Hühner
Worauf ist bei der Gestaltung der des Auslaufs und Garten zu achten? Hier gelangst du zu diesen Informationen.

Link zu Hühnerrassen

Hühnerrassen
Was ist bei der Auswahl der Hühnerasse für dich zu beachten?

Kommentare

  1. geschrieben am 14. Juli 2014 um 16:36 Uhr

    Andreas Koch

    Toller Hühnerstall!

    Beabsichtige mir zwei Hühner anzuschaffen und plane gerade einen Hühnerstall. Finde Euren Entwurf sehr interessant. Mit welchen Materialkosten muss bei bei Eurem Hühnerstall rechnen?

    Gruß
    Andreas

    • Heiko Franssen
      geschrieben am 14. Juli 2014 um 18:10 Uhr

      Heiko Franssen

      Hallo Andreas,

      es kommt darauf an, wie man den Stall baut. Wir haben zwei Ställe gebaut. Einen komplett mobil mit allem drum und dran für etwa 700,- Euro. Dann haben wir noch einen gebaut, der deutlich unter 300,- Euro lag.

      Bitte postet die Fragen auch im Forum, wir geloben auch schnell zu antworten!
      Forum: Thema Bauanleitung

      Aber für zwei Hühner ist der Stall etwas groß. Er ist eher für sechs Hühner gedacht.

      Beste Grüße
      Heiko

      • geschrieben am 1. Oktober 2014 um 16:52 Uhr

        dreamofchicken

        Plane auch die Anschaffung von zwei drei Hühnern. Meine Frage wäre ob und wie man den Stall verkleinern oder umbauen könnte das zwei/drei Hühner dort einen schönen Platz finden?
        Achso, kann ein Stall überhaupt zu groß sein? Und ist es nicht eigentlich, gerade für den Winter, besser einen etwas größeren Stall zu haben?

        Sorry, für die blöden Fragen, interessiere mich nur und will nichts falsch machen!

        Einen schönen Abend Ihnen noch!

  2. Heiko Franssen
    geschrieben am 1. Oktober 2014 um 19:51 Uhr

    Heiko Franssen

    Eigentlich kann man die Ideen, die in der Bauanleitung sind für jede Größe aufgreifen. Im Prinzip geht es darum die Ideen für Verbindungen und den Grundaufbau zu haben. Das ist alles gut erklärt.
    Wie lang man dann die Bretter und Balken schneidet könnt ihr Euch auch selbst ableiten. Ich habe jetzt schon zwei Ställe gebaut und der Zweite war deutlich schneller fertig.

    Und zum Thema: Kann ein Stall zu groß sein ist meine Meinung – Ja!
    Ein großer Stall ist teurer, macht mehr Arbeit beim sauberhalten.
    Im Winter können die Hühner in einem kleinen Stall auch besser die Temperatur halten. Aber dazu müsste es echt schon unter -20 Grad kalt werden. Daher solltest du die Kosten und die Arbeit abwägen.

    Auf der anderen Seite können die Chicks den Raum im Stall besser nutzen, um sich bei nassem Wetter zu bewegen. Das kann ganz angenehm sein.

    Wenn du weitere Fragen hast, stell sie auch gerne im Forum. Da können auch andere User antworten.
    Zum Forum

  3. geschrieben am 12. Oktober 2014 um 18:38 Uhr

    Smilla

    Liebe Hühnerfreunde,

    ich lese hier schon seit einige Zeit mit und habe mich heute auch angemeldet. Seit eineinhalb Wochen wohnen auf dem Grundstück neben meinem Garten 5 Hühner. Noch öffne ich morgens die Tür und schließe sie abends wieder. Ich möchte mir aber einen elektronischen Türöffner anschaffen und nun die Frage: braucht es eine Zeitschaltuhr oder reicht es – nach eurer Erfahrung – aus, eine Schließautomatik per Dämmerlicht zu haben? Zu welchem Zweck würde man mit Zeitschaltuhr arbeiten (wenn man einen Hahn hat, leuchtet mir der Nutzen der Zeitschaltuhr ja noch ein, damit der im Sommer nicht um vier Uhr morgens schon im Auslauf rumkräht), aber bei Hennen? Oder übersehe ich einen möglichen Grund, sie morgens nicht bei Dämmerlicht in den Auslauf zu lassen? Für eine Antwort eines erfahrenen Hühnerhalters würde ich mich sehr freuen!

    Gruß aus dem Ahrtal

    Smilla

    • Heiko
      geschrieben am 7. November 2014 um 10:19 Uhr

      Heiko

      Hallo Smilla,

      ich würde in jedem Fall eine Automatik die auf Dämmerung reagiert nehmen.
      Wie du schon sagst, könnte dann der Hahn im Sommer echt früh für viel Stimmung sorgen. Daher ist in dem Fall eine zusätzliche Zeitschaltuhr zu empfehlen.

      Der Öffner von AXT hat eigentlich alles und ist sehr beliebt. Mehr Infos findest du bei:https://www.axt-electronic.eu

Füge einen Kommentar hinzu

Werbung



HEINICOOP Hühnerställe

AXT-exlectronic Werbung

Tipps

Teaser Gartenhühner Bauanleitung

Pin It on Pinterest

Share This