Die Futterplätze im Hühnerauslauf

2013-07-11
Überdachte Futterplätze bieten viele Vorteile und sollten zusätzlich zum frei verteilten Futter genutzt werden
Überdachte Futterplätze bieten viele Vorteile und sollten zusätzlich zum frei verteilten Futter genutzt werden

Welche Vorteile haben überdachte Futterplätze?

Überdachte Futterplätze haben im Sommer wie auch im Winter ihre Vorteile.

Im Sommer können sich deine Hühner vor der Sonne schützen - am besten auf installierten Sitzstangen - und bekommen, durch die im Schatten liegende Tränke, kühleres Wasser geboten. Bei einer nicht überdachten Wasserstelle erhitzt sich das Wasser leicht und verdunstet dann natürlich viel schneller und muss entsprechend öfter nachgefüllt werden. Du kannst die überdachte Futterstelle auch mit einem Sandbad kombinieren. So brauchst du nur eine überdachte Stelle zu bauen.

Im Winter vermeidest du einen durch Regen und Schnee aufgeweichten und matschigen Boden rund um die Futterplätze und schützt das Hühnerfutter selbst vor Nässe.

Die am häufigsten gesehene Variante einer überdachten Futterstelle für Hühner war bislang ein Vorbau am Hühnerstall selbst aus Holz. Seltenere Varianten sind wohl ein umgebautes Gewächshaus oder freistehendes Holzhäuschen, oft auch ohne Wände. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.



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Wenn du eine tolle Idee für das Überdachen der Futterplätze verwirklicht hast, kannst du uns gerne Bilder schicken und uns einen kleinen Text dazu schreiben. Wir veröffentliche solches Feedback hier gerne als Inspiration für geschickte Handwerker.

Die absolut perfekte Lösung wäre ein Wintergarten, der allerdings auch mit hohen Kosten verbunden ist. Deine Hühner können die dadurch vorhandene Sonne für Sonnenbäder nutzen und sitzen jederzeit im Trockenen. Wir raten das Dach aus einem lichtundurchlässigem Material zu bauen, damit der Wintergarten sich nicht zu stark aufheizt und die Gartenhühner noch Möglichkeiten geboten bekommen im Schatten zu ruhen. Eine eingebaute Lüftung verringert zusätzlich die Gefahr einer Überhitzung.

Einen weiteren Tipp bekamen wir von einer Leserin, welche Rund um die Futterplätze Paddockplatten auf dem Boden installierte. Diese können mit Kies gefüllt werden und verhindern einen dauerhaft vollgekoteten Futterplatz. Mit dem nächsten Regen wird der Kies einfach wieder sauber gespült.

Kommentare

  1. geschrieben am 3. März 2018 um 17:31 Uhr

    Huhniheiki

    Ich habe 4 Ställe und auch 4 Wintergärten da wir das Glück haben und einen großen Garten besitzen. Die Wintergärten haben alle nichts gekostet außer die Zeit die wir investiert haben.Da mein Mann Zimmermann ist habe ich natürlich doppelt Glück 😍
    Er hat sie aus alten Fenster und Holzteile gebaut,1 sogar nur aus palletten und Latten. insgesamt haben wir 50 Hühner ALLES Zwerge und 180 qm Auslauf. JEDER Stall hat einen eigenen Freilauf Plus Wintergarten,ich muss sagen darüber bin ich sehr glücklich 😍

  2. geschrieben am 7. Oktober 2018 um 19:56 Uhr

    Doerte

    Wir haben Sitzstangen, aber unsere Hühner sitzen alle 5 dichtgedrängt auf dem Fenstersims……….
    Wie können wir sie an die Sitzstangen gewöhnen?
    Im Sommer geht das ja, aber der Winter kommt und da ist nur ne dünne Schicht Streu drauf, und das Fenster ist einen Spalt offen, zwecks Frischluftzufuhr (Schiebefenster). Davor sitzen die
    Damen.

    • geschrieben am 15. Oktober 2018 um 13:37 Uhr

      Katja Manns

      Hallo Doerte,

      danke für deine Nachricht.

      Einer Bekannten ging es mal ähnlich. Sie hat den Hühnern antrainiert die Sitzstangen zu benutzen, indem sie sie immer wieder darauf gesetzt hat. Sollten sich deine Tiere also problemlos anfassen lassen, wäre es eine Möglichkeit ihnen das „richtige Sitzverhalten“ so anzutrainieren.

      Wir hoffen, dass sie sich schnell umgewöhnen lassen!

  3. geschrieben am 29. Oktober 2018 um 3:46 Uhr

    AmWildnisdeich

    Hallo Doerte,

    unsere Neuzugänge dieses Jahr ( 5 Wyandotten) sind auch lange nicht auf die Stangen gegangen. Da sie sich ausgerechnet die Ecke an der Stalltür zum Übernachten ausgesucht hatten, musste man immer durch den vollgekoteten Platz, wenn man in den Stall kam. Als es jetzt abends früher dunkel wurde, bin ich jeden Abend in den Stall gegangen und habe sie im fast Dunkeln hoch genommen und auf die Stange gesetzt. Nach ein paar Tagen sind sie teilweise von alleine hoch geflattert, wenn ich mit der Taschenlampe in den Stall kam und nach etwa zwei Wochen haben sie mich überrascht, indem sie alle schon auf der Stange hockten.
    Im Dunkeln haben sie sich immer gut anfassen und hochnehmen lassen.

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